Leseprobe
Wer zuerst aufsteht
Der Weihnachtsfrieden von 1914 und der Mut, unsere Gräben zu verlassen
Der Prolog und Kapitel 2, ungekürzt. Lesezeit etwa zwölf Minuten. Mehr über das Buch
PrologDie dünnste Stille des Jahres
Es gibt eine Stille, die Frieden ist. Und es gibt eine Stille, die nur den Atem anhält.
Die zweite kannte ich als Kind besser als jedes Weihnachtslied. Sie kam am Morgen des 24. Dezember in unser Haus, lange bevor es dunkel wurde, und sie ging erst, wenn alle im Bett lagen. Niemand hatte sie eingeladen, niemand sprach sie aus. Aber jeder von uns wusste, dass sie da war.
Meine Mutter, meine Schwester und ich bewegten uns an diesem Tag anders als sonst. Leiser. Vorsichtiger. Wir deckten den Tisch, als könnte schon ein schief gelegtes Messer etwas auslösen. Wir wählten unsere Worte, als wären sie aus dünnem Glas. Wir waren drei Menschen mit einem einzigen Plan: Dieser Abend sollte schön werden. Und mein Vater sollte keinen Grund finden, durchzudrehen.
Seine Erwartungen an diesen Abend waren riesig, und unsere Aufgabe war es, ihnen in jeder Kleinigkeit gerecht zu werden. Ich habe in diesen Jahren gelernt, Stimmungen zu lesen, wie andere Kinder lernen, ihre ersten Bücher zu lesen. Ein Räuspern. Eine Tür, die eine Spur zu fest ins Schloss fiel. Ein Satz, der eine Spur zu laut begann. Alles war eine Nachricht, und keine durfte man überhören.
Am Abend begann das Warten. Wir Kinder durften das Zimmer mit dem Baum nicht betreten, bevor die Glocke läutete. Hinter der geschlossenen Tür geschah etwas, das wir nicht sehen sollten, und wir standen davor und horchten auf den hellen Klang, der uns sagen würde: Das Christkind ist da gewesen.
In diesem Warten lagen Hoffnung und Angst so dicht beieinander, dass ich sie nicht mehr auseinanderhalten konnte. Die Hoffnung, dass es diesmal ein schöner Abend würde. Die Angst, dass es wieder nicht reichte, wie sehr wir uns auch bemühten.
Damit ein solcher Abend vollends kippte, brauchte es nicht viel.
Lange habe ich geglaubt, wir hätten an diesen Abenden um den Frieden gekämpft. Erst viel später habe ich verstanden, dass wir etwas anderes verteidigt haben. Die Sprache des Krieges hat dafür ein genaueres Wort als die Sprache der Familien: Waffenstillstand. Eine Ruhe, die nur hält, solange niemand einen Fehler macht. Eine Ruhe, die man sich jede Minute neu verdienen muss.
Es gibt eine Nacht, in der es genau umgekehrt war.
Auch sie war ein Heiligabend. Sie liegt mehr als hundert Jahre zurück, im ersten Winter des Ersten Weltkriegs, auf den Feldern Flanderns und Nordfrankreichs. Dort lagen sich Männer gegenüber, die den Befehl hatten, einander zu töten, jeder in seinem Graben. Zwischen ihnen lag ein Streifen Erde voller Stacheldraht und Toter, und wer den Kopf zu weit hob, konnte dafür mit dem Leben bezahlen. Wenn es je einen Ort gab, an dem niemand Frieden erwarten durfte, dann diesen.
In diesen Gräben froren Bauern und Bäcker, Lehrer und Studenten, Briefträger und Bergleute, manche noch keine zwanzig Jahre alt. An diesem Abend dachten viele an die Menschen, die zu Hause ohne sie Weihnachten feierten. Mancher hatte schon einen Freund verloren, und keiner wusste, ob er den nächsten Morgen erleben würde.
Und doch begannen die Männer in dieser Nacht zu singen. Ausgerechnet „Stille Nacht“.
Am nächsten Morgen stiegen viele von ihnen aus ihren Gräben, ohne Waffen, und gingen aufeinander zu. Sie gaben sich die Hand. Sie begruben gemeinsam ihre Toten. Sie tauschten, was sie bei sich hatten, und zeigten einander Fotos von zu Hause.
Bei uns lebten Menschen, die einander lieben sollten, im Waffenstillstand. Dort draußen fanden Menschen, die einander hassen sollten, für eine Nacht echten Frieden.
Wann ich zum ersten Mal von dieser Nacht gehört habe, weiß ich nicht mehr. Losgelassen hat sie mich seitdem nicht.
Dieses Buch erzählt sie, und es fragt, was sie über uns verrät: ob Frieden ein Wunder ist, das einmal geschieht, oder etwas, das in jedem von uns bereitliegt.
Vielleicht sitzt du an Heiligabend an einem Tisch, an dem alles friedlich aussieht und an dem doch alle aufpassen, was sie sagen. Vielleicht ist es bei dir nicht die Laune eines Einzelnen, sondern ein alter Streit, den niemand mehr anrührt. Oder die Politik, über die an diesem Abend lieber geschwiegen wird. Vielleicht ist dir diese Stille nicht fremd.
Dann ist dieses Buch auch für dich.
Denn es gibt einen Unterschied zwischen einer Stille, die den Atem anhält, und einer Stille, in der man atmen kann. Die Männer von 1914 haben ihn gekannt. Wenigstens für eine Nacht.
Aus Kapitel 1 · Weihnachten sind wir zu Hause
Aber Weihnachten kam trotzdem. Für viele dieser Männer war es das erste fern von zu Hause. Es kam mit den Paketen und den Briefen, mit den kleinen Bäumen und mit dem Frost, der die Nacht klar machte. Und es kam mit einer Frage, die sich in diesen Tagen wohl mancher auf beiden Seiten gestellt hat: ob die drüben auch an zu Hause dachten.
Am Abend des 24. Dezember sollten sie die Antwort hören.
Kapitel 2Lichter über den Gräben
Über den Feldern bei Armentières stand am Heiligabend 1914 der Mond. Es war die erste helle Nacht seit langer Zeit, klar und bitterkalt.
An diesem Abend, schrieb ein Offizier eines Londoner Bataillons, habe wohl jeder großes Heimweh gehabt.
Um halb sieben schickte das britische Hauptquartier eine Warnung an alle Korps: Die Deutschen könnten zu Weihnachten oder zu Neujahr angreifen, man habe besonders wachsam zu sein. Manche Einheiten erreichte sie erst gegen Viertel vor acht. So standen die Posten an diesem Abend in ihren Gräben, die Gewehre in den klammen Händen, die Augen auf der anderen Seite. Die Stille sei fast unheimlich gewesen, schrieb derselbe Offizier, alle sehr misstrauisch, auf der Hut und auf irgendeine List gefasst. Bereit für alles. Nur nicht für das, was kam.
Irgendwann am Abend tauchten auf der deutschen Seite Lichter auf. Dort, wo sich bei Tag niemand zeigen durfte, leuchteten kleine Flammen. Kerzen. Und als sich die Augen an den Schein gewöhnt hatten, sahen die Männer, woran sie steckten: an kleinen Tannenbäumen, aufgestellt entlang der Gräben, einer neben dem anderen. In der stillen, frostigen Luft brannten die Kerzen ruhig. „Wir trauten einander zuerst nicht“, schrieb ein britischer Schütze.
Manche Posten hatten die Warnung noch im Ohr. Und nun Lichter auf der feindlichen Linie. War das die List? Das Zeichen für den Angriff, den das Hauptquartier für möglich gehalten hatte? Oder etwas, wofür es in diesem Krieg noch kein Wort gab?
Einige antworteten so, wie sie es gelernt hatten. An einer Stelle schossen Briten die Kerzen herunter, so schnell die Deutschen sie aufstellten, schrieb ein Korporal aus Staffordshire. Er fürchtete, bis zum Morgen werde noch etwas geschehen; jede Nacht rechne man mit einem Angriff. Gegenüber einem Bataillon aus Hertfordshire tauchten über dem deutschen Graben Lichter auf, die den Briten wie chinesische Lampions vorkamen, und von drüben wurde herübergerufen. Noch bevor sie irgendetwas tun konnten, erinnerte sich einer der Soldaten, kam der Befehl zum Schnellfeuer. Die Deutschen schossen nicht zurück. Sie feierten einfach weiter. Die Kompanie dieses Soldaten blieb die Nacht über in ihren nassen Gräben und machte das Beste daraus.
Dann begannen sie drüben zu singen.
Gegenüber lagen an vielen Abschnitten sächsische Regimenter, an anderen bayerische. Was sie sangen, hieß in den britischen Berichten später „Holy Night“. Es war „Stille Nacht, heilige Nacht“.
Das Lied, das durch die Kälte zu den Briten drang, war in diesem Winter beinahe hundert Jahre alt. Und es hatte selbst eine Geschichte von Krieg und Hunger.
Im Jahr 1816 schrieb Joseph Mohr, ein junger Hilfspriester im salzburgischen Mariapfarr, ein Gedicht mit sechs Strophen. Mohr war das uneheliche Kind einer armen Strickerin und eines Soldaten, der im Geburtsjahr seines Sohnes aus dem Dienst geflohen war. Das Land um ihn herum hatte zwei Jahrzehnte Krieg hinter sich. Napoleons Feldzüge hatten Salzburg von einer Herrschaft zur nächsten gereicht, und in diesem Jahr wurde es österreichisch. Dazu kam der Himmel: Am anderen Ende der Welt war ein Jahr zuvor der Vulkan Tambora ausgebrochen, und 1816 ging in Europa als das Jahr ohne Sommer in die Geschichte ein. Die Ernten verdarben. Die Menschen hungerten.
Zwei Jahre später war Mohr in Oberndorf an der Salzach, einem Ort, in dem viele Menschen verschuldet waren, ohne Einkommen und ohne Brot. Am 24. Dezember 1818 bat er den Lehrer und Organisten Franz Xaver Gruber um eine Melodie für zwei Stimmen und Gitarre. Gruber schrieb sie noch am selben Tag. In der Christmette in der Kirche St. Nikola sangen die beiden Männer das Lied zum ersten Mal.
In einer der sechs Strophen heißt es:
Wo sich heut alle Macht
väterlicher Liebe ergoss
und als Bruder huldvoll umschloss
Jesus die Völker der Welt.
Ein Lied, geschrieben nach Jahren des Krieges und mitten im Hunger, über einen Bruder, der die Völker der Welt umarmt. Ausgerechnet diese Strophe verschwand später aus den meisten Gesangbüchern. Gesungen werden gewöhnlich nur drei der sechs.
Tiroler Sängerfamilien trugen das Lied hinaus, ab 1839 sang es eine Familie aus dem Zillertal in Amerika, 1859 erschien eine englische Fassung. Mit der Zeit wurde es in mehr als dreihundert Sprachen und Dialekte übertragen. Viele der Männer, die es in den Gräben gegenüber sangen, kamen aus Sachsen, wo es schon 1831 auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt erklungen war.
Die Kirche, in der Mohr und Gruber es zum ersten Mal gesungen hatten, stand im Winter 1914 schon nicht mehr. Die Hochwasser der Salzach hatten sie so oft beschädigt, dass man sie 1913 abriss.
Ein Lied aus der Not eines kleinen Ortes an der Salzach war um die Welt gegangen. In dieser Nacht ging es über das Niemandsland.
Die Briten hörten zu. Dann antworteten sie, mit einem ihrer eigenen Lieder. Von Graben zu Graben tönte es hin und her, ein Wechselgesang durch die Nacht, Lied um Lied.
In einem Londoner Bataillon hatten sich die Männer für diesen Abend ein Weihnachtsgeschenk für die Deutschen ausgedacht, wie einer von ihnen schrieb: drei Weihnachtslieder und fünf Schuss Schnellfeuer. Als die Lieder gesungen waren, hielten sie inne, um zum zweiten Teil des Programms überzugehen. Da hörten sie, wie von drüben die Antwort herüberklang. Ein anderer Brite nannte es später ein richtiges Weihnachtskonzert.
Der Schütze Graham Williams von der London Rifle Brigade erzählte später, wie es bei ihnen ablief. Erst sangen die Deutschen eines ihrer Lieder, dann die Briten eines der ihren. Und als die Briten ein Lied anstimmten, das man auch drüben kannte, fielen die Deutschen sofort ein. „Und ich dachte: Das ist wirklich etwas ganz und gar Außergewöhnliches“, erzählte Williams, „zwei Nationen, die mitten in einem Krieg dasselbe Weihnachtslied singen.“
Manchmal mischten sich Instrumente darunter. Gegenüber einem Bataillon aus Hampshire sangen die Deutschen die ganze Nacht, und einer von ihnen blies ein paar Soli auf dem Kornett. Großartig sei es gewesen, ihnen zuzuhören, schrieb ein Musiker des Bataillons. Als sie „God Save the King“ spielten, riefen sie herüber, was wohl der Kaiser sagen würde, wenn er das hörte. Bei der London Rifle Brigade, dem Bataillon von Graham Williams, sangen die Deutschen um Mitternacht „God Save the King“ sogar auf Englisch. Dann hielt drüben jemand eine Rede, und andere unterbrachen ihn immer wieder mit Jubel.
Die Melodie der britischen Hymne kannten die Deutschen gut. Zu Hause sangen sie darauf die Hymne ihres Kaisers, „Heil dir im Siegerkranz“. Zwei Hymnen, eine Melodie. Vielleicht ahnten in dieser Nacht manche, wie viel sie teilten: die Bäume, die Lieder, sogar diese Melodie.
Zwischen den Liedern flogen Rufe hin und her, manche in holprigem Deutsch, manche in holprigem Englisch. „Meine Herren, Ihnen allen frohe Weihnachten“, riefen die Deutschen den Männern aus Hampshire zu. Bei einem Londoner Bataillon hieß es: „Frohe Weihnachten, Engländer, heute Nacht schießen wir nicht.“ Gegenüber den Männern aus Staffordshire bat eine einzelne Stimme auf Englisch, nicht zu feuern.
Ein britischer Offizier notierte in diesen Stunden, die Sachsen gegenüber sängen Weihnachtslieder und läuteten Glocken.
Ich weiß, wie eine Glocke an Heiligabend klingen kann, wenn man nicht weiß, was danach kommt. In dieser Nacht folgte ihr ein Lied.
Auch auf deutscher Seite schrieben Männer in diesen Tagen nach Hause, was sie erlebten. Kein Schuss sei gefallen, schrieb ein deutscher Soldat am Weihnachtstag seiner Frau, man habe Zigaretten geraucht und Lichter auf den Rand des Grabens gestellt. „Der Krieg war aufgehoben. Der Weihnachtsfriede hatte es gemacht.“
Im Kriegstagebuch eines Bataillons aus Somerset steht, in dieser Nacht sei auf beiden Seiten viel gesungen worden. Die Deutschen gegenüber holten ihre Regimentskapelle nach vorn. Sie spielte die Hymne ihres Landes und die britische und danach „Home, Sweet Home“. Gegenüber der London Rifle Brigade sangen Deutsche das Lied in einer dieser Nächte gegen zwei Uhr, auf Englisch. Sie sangen es „so wunderschön, dass ich tatsächlich weinen musste“, schrieb ein Hauptmann des Bataillons seiner Frau. Er hieß John Somers-Smith. Bei den Olympischen Spielen 1908 in London hatte er als Ruderer Gold gewonnen. Im Sommer 1916 fiel er am ersten Tag der Schlacht an der Somme.
„Home, Sweet Home“ ist ein Lied über das Zuhause, gesungen von Männern, die es seit Monaten nicht gesehen hatten. Eine Zeile daraus ist im Englischen zum Sprichwort geworden: There’s no place like home. Nirgends ist es wie zu Hause.
Das Lied hatte schon einmal zwischen Feinden geklungen. Am 30. Dezember 1862, im amerikanischen Bürgerkrieg, lagen sich bei Murfreesboro in Tennessee die Armeen des Nordens und des Südens gegenüber. Am Abend spielten die Militärkapellen beider Seiten, und in jeder Pause hörte man von fern die Musik der anderen. Dann stimmte eine Kapelle „Home, Sweet Home“ an. Wie auf ein stilles Einverständnis hin, so erinnerte sich ein Soldat aus Tennessee, verstummte alles andere, und die Kapellen beider Armeen spielten mit, so weit das Ohr reichte. Am nächsten Morgen begann die Schlacht, und sie dauerte drei Tage.
1914 aber schwiegen die Gewehre oft dort, wo gesungen wurde. Bei den Royal Welch Fusiliers, einem walisischen Regiment, verabredeten Offiziere über die Linien hinweg eine Waffenruhe. Gegenüber einem Bataillon aus Cheshire gaben die Deutschen mit Winkzeichen zu verstehen, dass sie nicht feuern würden. An anderer Stelle baten sie ausdrücklich um einen Waffenstillstand.
Nicht überall ließ man die Musik gewähren. An einem Abschnitt hörte die britische Artillerie die Klänge von drüben und schoss hinein. Die Granaten trafen eine deutsche Kapelle. Der Krieg hatte seine eigene Antwort auf Musik.
Manchmal kamen beide Antworten zugleich. Bei Arras lag der Krankenträger Ernest Benoist mit seinem Regiment rund zweihundert Meter vor den Deutschen. In dieser Nacht streifte ihm eine Kugel das Gesicht; beinahe, schrieb er, wäre er getötet worden. Drüben spielte jemand Akkordeon, und Benoist glaubte auch ein Harmonium zu hören. Ein französischer Leutnant stieg auf den Grabenrand und stimmte „Minuit, chrétiens“ an, eines der bekanntesten Weihnachtslieder Frankreichs. Die Deutschen, schrieb Benoist, hätten so andächtig zugehört wie die Franzosen. Sie selbst sangen die Marseillaise, dazu kamen Komplimente und Beschimpfungen. Und die ganze Zeit flogen die Kugeln hin und her, „mit vollkommener Regelmäßigkeit“.
Doch anderswo brannten die Kerzen auf den Grabenrändern weiter, eine neben der anderen. Als die letzten Lieder verklungen waren, lag über den Gräben eine Stille, wie es sie seit Monaten nicht gegeben hatte. Keine, die den Atem anhielt. Eine, in der man atmen konnte.
Die Männer lagen in der Kälte und horchten hinüber. Man hatte gesungen. Man hatte einander gerufen. Aber zwischen den Gräben lagen noch immer der Stacheldraht und die Toten, und niemand wusste, was der Morgen bringen würde.
Irgendjemand würde als Erster aufstehen müssen.
© 2026 Bernd Blasius. Auszug aus Wer zuerst aufsteht. Der Weihnachtsfrieden von 1914 und der Mut, unsere Gräben zu verlassen. Alle Rechte vorbehalten.
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Wer zuerst aufstand, wie sich die Männer im Niemandsland begegneten und was diese Nacht über unsere eigenen Tische verrät, erzählt das Buch.
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