Zu Weihnachten 2026
Wer zuerst aufsteht
Der Weihnachtsfrieden von 1914 und der Mut, unsere Gräben zu verlassen
Es gibt eine Stille, die Frieden ist. Und es gibt eine Stille, die nur den Atem anhält.
Die zweite kennen viele von uns. Sie sitzt an Heiligabend mit am Tisch, wenn alle lächeln und keiner sagt, was er denkt. Wenn ein einziges falsches Wort den ganzen Abend zerbrechen kann.
Flandern, Heiligabend 1914. Zwischen den Gräben liegen Stacheldraht, gefrorene Erde und die Toten der letzten Wochen. Wer den Kopf hebt, riskiert sein Leben. Dann flackern drüben Kerzen auf. Jemand singt. Und irgendwann steigt ein Soldat aus seinem Graben, ohne Waffe, und geht auf den Feind zu.
Was bringt einen Menschen dazu, als Erster aufzustehen, wenn alles in ihm sagt, unten zu bleiben? Und warum fällt es uns so schwer – an unseren eigenen Tischen, an denen niemand auf uns schießt?
Aus den Briefen und Berichten der Männer, die dabei waren, erzählt Bernd die wahre Geschichte dieser Nacht. Er erzählt von den Weihnachtsabenden seiner Kindheit, an denen es still war, aber nicht friedlich. Und er folgt der Frage, die beides verbindet, bis in unsere Gegenwart: in Familien, unter Freunden und zwischen Völkern.
Ein erzählendes Sachbuch über eine Nacht im Ersten Weltkrieg, die bis heute berührt, und über den Mut, Frieden dort zu beginnen, wo wir selbst sitzen. Was es über den Krieg erzählt, beruht auf Zeugnissen von damals. Nichts davon ist erfunden.
Ein Weihnachtsbuch mit Tiefe, zum Verschenken und zum Selberlesen.
Im Buch
- Briefe von der Front und aus der Heimat, im Wortlaut
- eine Karte der Front an Weihnachten 1914 und Zeichnungen
- eine Zeittafel, die Menschen dieses Buches und Orte, die man heute besuchen kann
- „Stille Nacht“ mit allen sechs Strophen
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Als Taschenbuch, gebundene Ausgabe und E-Book.
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Mit den Einnahmen aus diesem Buch will Bernd eine gemeinnützige Gesellschaft gründen. Ihr besonderes Anliegen sollen Kinder sein, die in schwierigen Verhältnissen aufwachsen.
In jener Nacht genügte Mut, um einen Frieden zu beginnen. Damit er bleibt, braucht er ein Zuhause.
Wie Weltfrieden entstehen kann und welche Architektur ihn trägt, länger als eine Nacht, davon erzählt die Humane Weltformel.